Bohrwerksstoffe

Titannitrit überzogene Bohrer - erkennbar an dem Goldschimmer - sind der klare Favorit. Der Verschleiß hält sich geringer und die entstehende Hitze durch die Drehungen wird vermindert.


Der Bohrer wird in drei unterschiedlichen Materialien angefertigt


Werkzeugstahl, ein Gemisch aus Chrom und Vanadium, zum idealen Bearbeiten von Holz. Das Material ist leicht zum schärfen. Allerdings ist dies auch notwendig, da diese sehr leicht abstumpfen und keine hohe Standzeit, d.h. Lebensdauer, haben.

HSS - Hochleistungsschnellstahl, der Legierungsanteil besteht aus Chrom und Kobalt. Vereinfacht die Behandlung von harten und zähen Metallen. Der kobaltlegierte Bohrer verarbeitet die durch die Reibung entstanden Hitze.

Hartmetall, bestehend aus Wolfram und Kobalt, ist ein künstlich hergestelltes Metall. Glas und Keramik kann mit entsprechendem Schliff problemlos durchbohrt werden.





Beschichtungen des Bohrers


Oxidbeschichtung vermindert die Reibung, sofern der Bohrer geschliffen ist, und fördert eine rasche Spanabfuhr.

Titannitrit Beschichtung, der Bohrer erhält durch die Beschichtung einen Effekt der Goldfärbung. Das Grundmaterial ist der HSS Bohrer. Der Vorteil ist die Reibungsverminderung und der geringere Verschleiß gegenüber den nicht beschichteten, selbst wenn die Beschichtung bereits teilweise abgenutzt ist. Verwendet werden darf dieser nicht für Leichtmetalle, da der Spanabfluss deutlich verschlechtert wird. TiN dient allgemein zur als Überzugsschutz bei diversen Materialen, u.a. von Werkzeugen und Waffen.

Glatte Oberflächen, erreichen nur mit dem gewissen Schliff die besten Ergebnisse. Mittlerweile wird bereits eine 3 schneidige Geometrie angewandt welche ein ruhigeres und sicheres Führen des Bohrers ermöglicht.

Billige Bohrer mögen zwar im Bauhaus auf die schnell die beliebtere Variante sein, jedoch ist die Lebensdauer sehr begrenzt. Suma sumarum wird der billige Bohreinsatz auch zum teuersten.


Schleifen des Bohrers


Achten Sie beim Schleifen des Bohrers auf den richtigen Winkel. Setzen Sie nur leicht an und üben eine sanfte Bewegung rauf und runter aus. Die Schneidekanten sind die höchsten Flächen des Bohrers und die Kanten müssen leicht abfallen. Außerdem müssen die Schneidekanten gleich lang sein sowie die Querschneide mittig angesetzt sein, da die Lochbohrung sonst größer als gewollt ausfällt. Am besten verwenden Sie einen Winkelmesser oder einen Schablone für die Schleifung.